Druckluft Aufbereitung

10 - 25 bar

 

Trocknung

Die von einem Kompressor angesaugte atmosphärische Luft ist ein Gasgemisch, das stets auch Wasserdampf enthält. Das Wasseraufnahmevermögen der Luft variiert jedoch; es hängt vor allem von der Temperatur ab. Steigt die Lufttemperatur – wie bei der Verdichtung im Kompressor – dann steigt auch die Fähigkeit, Wasserdampf aufzunehmen. Erst während der notwendigen Rückkühlung der Druckluft kondensiert Wasser aus. Im nachgeschalteten Zyklonabscheider oder im Druckluftbehälter wird dieses Kondensat dann abgeschieden. Danach ist die Druckluft jedoch noch immer zu 100 Prozent wasserdampfgesättigt. Durch ihre weitere Abkühlung fallen deshalb noch erhebliche Kondensatmengen im Rohrleitungsnetz und an den Verbrauchsstellen an. Ohne zusätzliche Drucklufttrocknung sind daher Betriebsstörungen, Produktionsunterbrechungen sowie kostspielige Wartungs- und Reparaturarbeiten unvermeidlich.

 

Filter

Mit jedem Kubikmeter Umgebungsluft saugt ein Kompressor bis zu 190 Millionen Schmutzpartikel, Kohlenwasserstoffteilchen, Viren und Bakterien an. Im Kompressor selbst lassen sich nur größere Schmutzbestandteile aus der zu verdichtenden Luft herausfiltern. Ein Großteil der Schadstoffe verbleibt in der Druckluft. Sorgfältige Druckluftaufbereitung ist daher in den meisten Anwendungsfällen erforderlich: Reine Druckluft gewährleistet störungsfreien Betrieb pneumatischer Maschinen und Steuerungen sowie lange Lebensdauer pneumatischer Werkzeuge. Zudem bleiben Leitungen und Ventile frei von Verunreinigungen. Reine Druckluft senkt somit Wartungs-, Reparatur und zum Teil sogar Anschaffungskosten.

 

Kondensattechnik

Bei der Drucklufterzeugung fällt zwangsläufig Kondensat an. Es ist chemisch aggressiv und enthält Öl sowie Schmutzpartikel (z. B. Rost). Wenn es nicht an allen Sammelstellen zuverlässig abgeleitet wird, verursacht Kondensat Betriebsstörungen und Korrosion im Druckluftsystem. Erfahrungsgemäß arbeiten schwimmergesteuerte Ableiter über längere Zeiträume nicht sehr zuverlässig, während rein zeitgesteuerte Ableiter hohe Druckluftverluste verursachen können. Ideal dagegen sind elektronisch niveauabhängig gesteuerte Kondensatableiter ECO DRAIN.
Das bei der Drucklufterzeugung entstehende Kondensat ist je nach Betriebs- und Umgebungsbedingungen mehr oder weniger stark mit Schmutz und Öl durchsetzt. Diese Schadstoffe können die Umwelt belasten. Um „einleitfähiges“ Wasser zu erhalten ist eine Aufbereitung des Kondensats, entsprechend der jeweiligen Gesetzeslage, erforderlich (in Deutschland bei Direkteinleitung das Wasserhaushaltsgesetz, bei Indirekteinleiten die Entwässerungssatzungen). Diese Aufgabe übernehmen die wirtschaftlichen Kondensat- Aufbereitungssysteme AQUAMAT von KAESER KOMPRESSOREN. Sie sorgen dafür, dass gesetzliche Grenzwerte (für Kohlenwasserstoffe z. B. 10 bzw. max. 20 mg/l) zuverlässig eingehalten werden.

 

Drucklufthaltesysteme

Druckluft-Aufbereitungssysteme sind für bestimmte Durchflussgeschwindigkeiten optimiert, die sich im Lastbetrieb beim Arbeiten gegen den gegebenen Netzdruck einstellen. Fehlt nach Ruhe- oder Schwachlastzeiten, während derer das Netz drucklos geworden ist, dieser Widerstand, droht die Gefahr, dass Trockner und Filter von Druckluft mit zu hoher Strömungsgeschwindigkeit förmlich „überfahren“ werden. Druckhaltesysteme verhindern dies zuverlässig. Sie dienen somit nicht nur zum Sichern lückenloser Druckluft- Qualität, sondern sie verbessern auch Betriebssicherheit und Lebensdauer der zur Druckluftaufbereitung eingesetzten Komponenten.

 

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